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Merz: Der Metzger des Sozialstaats

Friedrich Merz, Kanzler der Herzen für Aktionäre und Abbau-Architekt des Sozialstaats, hat wieder ins Mikrofon geraunzt: „Wir leben über unsere

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16 November 2025 • Autor

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Friedrich Merz, Kanzler der Herzen für Aktionäre und Abbau-Architekt des Sozialstaats, hat wieder ins Mikrofon geraunzt: „Wir leben über unsere Verhältnisse.“ Wer ist „wir“, Herr Merz? Der Hartz-IV-Rentner mit Pfandflaschen im Rucksack? Die Krankenschwester mit Nachtschicht-Dauerschleife? Oder meinen Sie doch eher Ihre Kumpels mit Cayman-Konten und Lobby-Zugängen?

Wenn Merz „sparen“ sagt, heißt das: Der Staat wird wieder mit chirurgischer Präzision dort kürzen, wo es am meisten wehtut – bei Rentnern, Alleinerziehenden, Arbeitslosen, Kranken. Aber wehe, man fasst die Steuergeschenke für Großkonzerne oder die 100-Milliarden-Spritze für die Bundeswehr an – das wäre ja „standortgefährdend“.

Gleichzeitig kommt die Mär von den Milliarden für „die anderen“: Migration, Ukraine, Auslandshilfe. Das soll wütend machen – aber in die falsche Richtung. Die wahren Umverteilungsgewinner sitzen nicht im Schlauchboot, sondern im Aufsichtsrat. Merz und Konsorten schüren bewusst die Spaltung, um das Ablenkungsmanöver zu perfektionieren: Teile das Volk, hetze es gegeneinander – und plündere weiter oben.

Dabei sind es nicht die Bürger, die über ihre Verhältnisse leben. Es sind Merz & Co., die über unsere Verhältnisse herrschen. Die Infrastruktur ist marode, Kliniken schließen, Schulen verfallen – aber die politische Klasse genehmigt sich Dienstwagen, Beraterverträge und steuerfreie „Ehren“posten.

Und jetzt soll „ehrlich“ gespart werden? Bitte sehr: •Kürzt bei den Rüstungsausgaben! •Schafft die Diätenautomatik ab! •Holt euch das Geld bei BlackRock und Amazon, nicht beim Pförtner oder der Paketbotin!

Wer so redet wie Merz, der will nicht sparen – der will umverteilen. Von unten nach oben. Mit neoliberaler Ideologie als Tarnkappe. Das hat Methode, ist aber keine Sachzwang-Politik – es ist Klassenkampf. Von oben.

Merz ist kein „Ernährungsberater der Nation“ – er ist der Caterer der Bourgeoisie. Und er serviert uns wieder einmal das alte Menü: Hunger für die Massen, Hummer für die Klasse.

Höchste Zeit, die Rechnung zurückzugeben – mit Zinsen. Die soziale Frage ist wieder offen. Und sie wird nicht durch Sparkonzepte beantwortet, sondern durch eine neue Machtfrage: Wem gehört dieses Land eigentlich? Uns oder denen?

Schlagworte: Klassenkampf

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