Schlagzeile: Selenskij jammert
Symbolbild: KI generiert – aber wer verdient am Krieg? „Keine Alternative zu 90 Milliarden.“ So klingt das, wenn ein Staat längst nicht mehr
Symbolbild: KI generiert
– aber wer verdient am Krieg?
„Keine Alternative zu 90 Milliarden.“ So klingt das, wenn ein Staat längst nicht mehr souverän handelt, sondern wie ein verschuldeter Betrieb im Eigentum fremder Kapitalinteressen. Wer da noch von „Verteidigung“ redet, sollte sich mal anschauen, wer die Rechnungen schreibt – und wer kassiert.
Die Wahrheit ist simpel: Der Krieg in der Ukraine ist kein isoliertes Drama, sondern Ausdruck imperialistischer Konkurrenz. Geld fließt nicht, weil „Freiheit“ verteidigt wird, sondern weil Rüstungsindustrie, Finanzkapital und geopolitische Machtblöcke profitieren. Jeder Panzer ist ein Geschäft. Jede „Hilfe“ ein Kredit. Und jeder Kredit ein Hebel zur politischen Kontrolle.
Die 90 Milliarden? Das sind keine Geschenke. Das sind Investitionen – mit erwarteter Rendite. Die Ukraine wird dabei nicht aufgebaut, sondern verpfändet. Infrastruktur, Märkte, Arbeitskraft: alles wird Stück für Stück dem internationalen Kapital geöffnet. Wer zahlt am Ende? Die ukrainische Arbeiterklasse.
Und währenddessen wird den Menschen erzählt, es gäbe „keine Alternative“. Doch genau das ist ideologische Nebelkerze. Natürlich gibt es eine Alternative: Frieden. Verhandlungen. Bruch mit der Logik des Kapitals, das vom Krieg lebt.
Geschichte zeigt, dass selbst erbitterte Gegner zu Abkommen fähig sind, wenn politischer Wille da ist. Aber dieser Wille fehlt – nicht aus Zufall, sondern weil Krieg für die herrschenden Klassen nützlich ist.
Wer heute über „fehlende Mittel“ klagt, verschweigt die eigentliche Frage: Warum ist für Waffen immer Geld da, aber nie für soziale Entwicklung?
Die Antwort liegt im System. Solange das Wertgesetz herrscht, solange Profit über Menschen steht, wird der Krieg nicht Ausnahme bleiben, sondern Normalzustand.
Also nein – das Problem ist nicht, dass es keine Alternativen gibt. Das Problem ist, dass sie politisch nicht gewollt sind. Und genau da beginnt der Klassenkampf.